Einsatz-Nr. 29 -

TH Y, E-Call ohne Sprechkontakt

Einsatzbeschreibung:

Alarmierung per Sirene und Meldeempfänger: „Aktivierung man.“ lautete der Zusatz zum Einsatz.
Zur Erklärung: Autos der neueren Generation besitzen einen so genannten „E-Call“.
E-Call (kurz für Emergency Call) ist ein automatisches oder manuelles Notrufsystem für Kraftfahrzeuge. Es wählt bei einem schweren Unfall selbsttätig die europaweite Notrufnummer 112, übermittelt den genauen Standort und baut eine Sprechverbindung zur Rettungsleitstelle auf. (Qelle: Wikipedia).

Zu unserem Einsatz hatte die Leitstelle nach der Auslösung keinen Sprechkontakt zu den Insassen des Autos. So wurden mehrere Feuerwehren, Rettungsdienst mit Notarzt und die Polizei zum Einsatzort geschickt.

Beim Eintreffen am Einsatzort wurden die angegebenen Bereiche abgesucht, hier konnten aber keine Feststellungen gemacht werden. Zwischenzeitlich hatte sich die Leitstelle per Funk gemeldet und aufgrund der Koordinaten informiert, dass die Einsatzstelle auch die angrenzende Hauptstrasse sein könnte.
Daraufhin wurde der Einsatzbereich vergrössert, die Hauptstrasse und anliegende Strassen abgefahren, ebenfalls ohne Feststellung.

Letztendlich konnte das Fahrzeug in einer Werkstatt angetroffen werden. Bei Reparaturarbeiten hatte das E-Call unbeabsichtigt ausgelöst. Somit war kein weiteres Eingreifen erforderlich, alle an diesem Einsatz beteiligten Kräfte wurden mit Dank entlassen und wir fuhren wieder einsatzbereit in unsere Wache zurück.

Für bestimmte Einsatzstichworte gibt es in den Programmen der Leitstellen eine festgelegte Alarmierungsfolge für Feuerwehren und Rettungsdienste. So wurden zu diesem Einsatz die Feuerwehren aus Kronshorst (FF 85), Langelohe (FF 86), Papendorf (FF 87), Braak (FF 88), Stapelfeld (FF 89) alarmiert. Zeitgleich wurde der Rettungsdienst und Notarzt aus Ahrensburg (RD 60) und ein Rettungswagen der Feuerwehr Hamburg (21 I) zugestellt.

Hinzugezogene Einsatzkräfte:

Keine Angabe
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