Alarmierung per Sirene und Meldeempfänger: „E-Call ohne Sprechverbindung“ lautete der Zusatz zum Einsatz.
Bereits kurz vor der Alarmierung war Reifenquitschen und ein lauter Knall im Dorf zu Hören. In der Kurve der Hauptstrasse lag ein Fahrzeug auf dem Dach, viele freiwillige Helfer waren vor Ort und haben die Insassen bereits erstversorgt.
Die Anfahrt zum Gerätehaus war für viele Kameraden sehr mühsam, da die Hauptstrasse komplett versperrt war. So ging es für vielen von uns zu Fuss zur Wache. Bedingt durch den Stromausfall in Folge während des Unfalls zerstörten Stromkasten, mussten die Tore der Wache per Handsteuerung geöffnet werden.
Am Einsatzort haben wir zuerst das Chaos an der Einsatzstelle geordnet. Hierbei zeigte sich, dass die 3 Insassen des verunfallten Fahrzeugs bereits aus dem Auto selbständig aussteigen konnten und von Ersthelfern betreut wurden. Wir stellten den Brandschutz sicher und sperrten die Unfallstelle weiträumig ab.
Die eingetroffene Leitung des Rettungsdienstes übernahm die Versorgung der Insassen und teilte die Verunfallten auf die eingetroffenen Rettungswagen auf. Der mit alarmierte Notarzt führte die erste Sichtung der Personen durch, anschliessend wurden diese in umliegende Krankenhäuser verbracht.
Die Polizei hatte einen Sachverständigen zum Unfallhergang angefordert. So verblieben wir an der Einsatzstelle und leuchteten diese aus.
Ebenfalls wurde der Stromversorger zur Einsatzstelle angefordert, da im Verlauf des Unfalls ein Stromkasten komplett zerstört wurde.
Nach der Unfallaufnahme durch den Gutachter leuchteten wir weiterhin die Unfallstelle aus, da ein angefordertes Abschleppunternehmen das Fahrzeug geborgen hatte. Während der Bergung liefen weitere Betriebsstoffe aus, die von uns abgestreut wurden. Letztlich wurde die Unfallstelle an die Polizei und den Stromversorger übergeben, wir rückten wieder in unsere Wache ein. Hier wurden die verbrauchten Mittel wieder nachgefüllt und die Fahrzeuge einsatzbereit gemacht.
Zu diesem Einsatz wurden unsere Braaker Kameraden aus Braak (FF 88) mit alarmiert, konnten aber kurz nach Eintreffen aus diesem Einsatz mit Dank entlassen werden. Vom Rettungsdienst war der Leiter aus Stemwarde (RD 97) sowie dem Rettungswagen aus Ahrensburg (RD 60). Unterstützt wurde der Rettungsdienst von der Feuerwehr Hamburg mit 2 Rettungswagen der Wache Sasel (BF 24) sowie dem Notarzt aus Wandsbek (BF 21).
Angefordert durch die Polizei war der Sachverständige der DEKRA, Schleswig Holstein netz (als Stromversorger) wurde durch die Einsatzleitung angefordert.
Anm. des Autors: im Internet sind diverse Berichte über diesen Unfall zu finden. Eine Verlinkung zu den Artikeln wäre hier möglich, sind aber meinst nach 3-4 Tagen des Ereignisses nicht mehr aufzurufen.
Wer gerne weiterführende Informationen haben möchte, muss sich bitte selber auf die Suche machen…
