Alarmierung per Sirene und Meldeempfänger: „bestätigtes Feuer, 2 Personen im Gebäude“ lautete der Zusatz zum Einsatz. In einem Haus brach im Keller ein Feuer aus. Unter Atemschutz wurden mehrere Trupps in das Haus geschickt, um vorrangig die Personen zu Retten. Hierbei zeigte sich, dass es sich um insgesamt 3 Personen handelte: 2 im Keller sowie 1 im ersten Obergeschoss. Die Menschenrettung konnte sehr zügig erfolgreich abgearbeitet werden, alle 3 Personen wurden gerettet und von uns erstversorgt. Die Brandbekämpfung im Keller wurde ebenfalls erfolgreich durchgeführt. Mit der Wärmebildkamera wurde der Keller kontrolliert, sodass letztlich „Feuer aus – Rückbau“ durch die Braaker Einsatzleitung erfolgte. Alle Kräfte packten die benutzten Gerätschaften wieder zurück auf die Fahrzeuge und es ging zur Nachbesprechung in die Braaker Wache. Hier wurde das Übungsszenario „Wohnungsbrand“ nachbesprochen, bevor es dann zurück in unsere Wache ging.
Anm. des Autors:
Die heutige (Übungs-)Alarmierung war für uns – für unsere Braaker und Stapelfelder Kameraden – völlig unerwartet. Wie immer ging es für alle zügig zu den Gerätehäusern und dann mit den besetzten Fahrzeugen zum Einsatz. Sehr lange gingen alle von einem realistischem Einsatz aus, zumal im Keller des Hauses der Ofen mit Holz angeheizt wurde. Es gab dann neben dem sichtbaren Rauch auch den typischen Geruch. Trotz alle dem wurde der Einsatz von jedem von uns mit dem gebührenden Respekt abgearbeitet.
Unter der Leitung der Braaker Wehrführung konnte die realistische Übung in einem zum Abbruch stehenden Haus durchgeführt werden, welches uns die Gelegenheit bot, eine realistische >Einsatzübung durchzuführen.
