Einsatzbeschreibung:

Einsatzmeldung lautete „Brandeinsatz – Feuer Groß, Dachstuhlbrand“. Ein 100 Jahre altes Bauernhaus, direkt neben unserer Wache, brannte. Bereits auf dem Weg zur Wache war der Feuerschein weithin sichtbar. Die Schwierigkeit des Einsatzes war die Lage des brennenden Bauernhauses, dieses befand sich zwischen zwei Reetdachhäusern: Zur linken Seite unsere Feuerwache, zur Rechten eine bewohnte Kate mit jeweils 2 Metern Abstand zum brennenden Haus. Ein weiteres Reetdachhaus liegt in der Nachbarschaft. Durch den Funkenflug befanden sich bereits beim Eintreffen der Kameraden Glutnester auf dem Reetdach unserer Wache.So hatten wir zum einen das Reetdach unserer Wache abzulöschen und mit einer Wasserwand zu sichern, zum anderen das Reetdach der auf der anderen Seite befindlichen Kate vor dem Übergreifen der Flammen zu schützen. Im Brandobjekt hielten sich glücklicherweise keine Personen auf, da sich die dort wohnhafte Familie im Urlaub befand, der eingesetzte PA-Trupp (Pressluftatmer/Atemschutz) konnte somit zurückgezogen werden.Aufgrund der Lage vor Ort hatte unser Wehrführer Vollalarm ausgelöst und diverse weitere Wehren alarmieren lassen, der Löschangriff wurde mit vereinten Kräften vorgenommen. Problematisch war neben der extremen Hitze und der starken Rauchentwicklung vor allem die Kälte (-6 Grad), die den gesamten Bereich der Einsatzstelle großräumig sofort in eine Eisschicht verwandelte und die Wasserversorgung erschwerte z.B. durch zugefrorene Hydranten.Da ein Halten des Gebäudes nicht mehr möglich war wurde als Schwerpunkt des Einsatzes der Schutz vor dem Übergreifen des Feuers auf die Nachbargebäude gesetzt. Nach und nach konnten die meisten der uns unterstützenden Wehren abrücken. Mit schwerem Räumgerät wurden die noch stehenden Gebäudeteile abgetragen, die vorhandenen Glutnester wurden unter Atemschutz abgelöscht. Im weiteren Tagesverlauf zeigte sich jedoch, dass durch eine erneute starke Rauchentwicklung wieder zusätzliche PA-Träger benötigt wurden, so dass erneut die Alarmierung der Brunsbeker Kameraden nötig war. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis ca. 17h an.Unsere Wehr stellte anschließend die Brandwache, wir löschten gegen 18 Uhr und 19 Uhr die letzten Glutnester. Um 20 Uhr kam von unserem Wehrführer die Rückmeldung an die Leitstelle Süd: „Von der Einsatzstelle: Feuer aus, Einsatzende für alle Feuerwehren.“

Hinzugezogene Einsatzkräfte:

Keine Angabe
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Weitere Einsätze

Alarmierung per Sirene und Meldeempfänger: „PKW Brand“ lautete der Zusatz zum Einsatz. Auf der Anfahrt haben wir über Funk nachgefragt, ob weitere Informationen vorlagen. Laut Leitstelle hat ein PKW Fahrer

Stille Alarmierung per Meldeempfänger: „LKW umgestürzt, Fahrer draussen“ lautete der Zusatz zum Einsatz. Ein LKW mit Anhänger kam ins Schleudern und der Anhänger ist umgestürzt. Das Gespann blockierte die Linke

Wir sind einsatzbereit! Alle aktuellen Infos zur Lage gibt es im Bereich Neuigkeiten.