Alarmierung per Sirene und Meldeempfänger: „VU, mehrere klemmen, Y“ (VerkehrsUnfall, Y: Menschenleben in Gefahr) lautete der Zusatz zum Einsatz. Auf der A1 kurz hinter der Auffahrt Stapelfeld Richtung Norden kam es zu einem Auffahrunfall mit 3 beteiligten PKW. Beim Eintreffen am Einsatzort war der Rettungsdienst bereits vor Ort. Der Meldungszusatz „mehrere klemmen“ bestätigte sich glücklicherweise nicht. Aus den beteiligten Fahrzeugen konnten die insgesamt 5 Insassen teils durch die Beifahrerseite und auch selbständig die verunfallten Fahrzeuge verlassen. Der Rettungsdienst und Notärzte übernahmen die Versorgung der Personen, in deren Verlauf eine Person per Rettungshubschrauber und eine weitere mit dem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden. Wir stellten den Brandschutz her, die Batterien der Fahrzeuge wurden abgeklemmt und auslaufende Betriebsstoffe abgestreut. Als keine weiteren Massnahmen notwendig waren, wurde die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei übergeben und wir rückten wieder einsatzbereit in unsere Wache ein.
Aufgrund des Einsatzstichwortes wurden die Feuerwehren aus Stemwarde (FF 97), Grosshansdorf (FF 71) und Stapelfeld (FF 89) alarmiert. Die Einsatzleitung der FF Stapelfeld konnte die mit alarmierten Feuerwehren bei deren Eintreffen mit Dank für die Unterstützung aus diesem Einsatz entlassen.
Da das Einsatzstichwort mit 5 verletzten Personen und klemmen ergänzt war, wurde der Rettungsdienst mit dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst, dem leitenden Notarzt aus Reinbek und dem Notarzt vom Rettungshubschrauber „Christoph Hansa“ alarmiert. Unterstützt wurden sie durch den Rettungsdienst aus Stemwarde (RD 97) und der Feuerwehr Hamburg mit insgesamt 4 Rettungswagen.
