Alarmierung per Sirene und Meldemepfänger: „Brennt Haus und Baum am Gestüt“ lautete der Zusatz auf dem Alarmfax. Eine am Haus angebaute Stallung brannte im Dachbereich. Beim Eintreffen am Einsatzort waren Flammen sichtbar am Dach der Stallboxen. Die dort befindlichen Tiere wurden bereits durch die Besitzer in Sicherheit gebracht. Unter Atemschutz wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Als die sichtbaren Flammen gelöscht waren, wurde permament mit der Wärmebildkamera der Brandbereich kontrolliert. Zusätzlich wurden die Innenverschalung der Stallboxen sowie der Dachbereich mit der Motorsäge geöffnet, um die dortigen Glutnester ablöschen zu können. Nach einer kurzen Wartezeit wurden erneut mit der Wärmebildkamera die Bereiche kontrolliert und mit Wasser abgekühlt. Teilweise wurden dann die mitalarmierten Kräfte aus diesem Einsatz entlassen, die weitere Brandwache übernahmen wir zusammen mit den Braaker Kameraden. Als nach mehrfacher Kontrolle keine weitere Gefahr mehr vorhanden war, meldete die Einsatzleitung an die Leitstelle „Feuer aus“; wir räumten unser eingesetztes Material ein und fuhren zur Wache zurück. Hier wurden noch „Aufräumarbeiten“ durchgeführt, dann ging es für alle in die verdiente Nachtruhe.