Alarmierung per Sirene und Meldeempfänger: „Wohnungsbrand, eine Person im Gebäude“ lautete der Zusatz zum Einsatz. Auf der Anfahrt bestätigte die Leitstelle das Feuer, starke Rauchentwicklung und vermutlich eine Person im Gebäude. Beim Eintreffen am Einsatzort ging sofort ein Trupp unter Atemschutz ins Gebäude vor. Hierbei ergab die Erkundung, dass es im Gebäude eine Verrauchung gab, aber kein offenes Feuer. Schliesslich konnte festgestellt werden, dass die Rauchentwicklung durch einen Schornsteinbrand des Kamins vorlag. Die Bewohner wurden daraufhin aus dem Gebäude geführt, während eine Drehleiter und Schornsteinfeger nachgefordert wurden. Mit der Drehleiter wurde dann der Schornstein von oben mit einer Reinigungskugel vorsichtig gereinigt, bis der Schornsteinfeger schliesslich den Abzug kontrollierte. Als die Asche vom Schornstein dann ins Freie gebracht wurde, hiess es von der Einsatzleitung „Rückbau – Einsatzende“, die Fahrzeuge wurden wieder einsatzbereit hergestellt und alle Feuerwehren fuhren wieder in ihre Gerätehäuser zurück.
Aufgrund der am Anfang genannten Lage wurden unsere Kameraden aus Kronshorst (FF 85), Langelohe (FF 86), Papendorf (FF 87), Braak (FF 88), Stapelfeld (FF 89), die Amtswehrführung Siek, der Rettungsdienst und Notarzt aus Stemwarde (RD 97) und Ahrensburg (RD 60) sowie die Polizei alarmiert.
Nachgefordert wurde die Drehleiter aus Barsbüttel (FF 95) und der Schornsteinfeger aus Barsbüttel.

