Alarmierung per Sirene und Meldeempfänger: „LKW Brand“ lautete der Zusatz zum Einsatz. Bei einem Sattelauflieger liefen die Bremsen heiss und verursachten starken Qualm. Der LKW Fahrer hatte daraufhin auf den Standstreifen gelenkt und die Zugmaschine abgekoppelt. Beim Eintreffen am Einsatzort war sichtbarer Rauch vorhanden. Unter Atemschutz wurde die Achse sowie die Bremsen vorsichtig mit Wasser gekühlt. Vorsichtshalber wurde die Ladung mit Pellets kontrolliert, ob in dem Bereich der Achsen eventuelle Glutnester vorhanden waren. Dies konnte dann aber ausgeschlossen werden. Unter permanenter Kontrolle mittels Wärmebildkamera zeigte die Abkühlung Wirkung. Aals dann keine weitere Gefahr vorlag, wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben und wir rückten wieder in unsere Wachen ein.
Aufgrund der ersten Lagemeldung (brennt LKW) wurden die Feuerwehren aus Stapelfeld (FF 89), Braak (FF 88), Stemwarde (FF 97) und Grosshansdorf (FF 71) alarmiert. Primär war hier eine gesicherte Wasserversorgung wichtig – zum Abkühlen der Bremsen waren auch die Wassermengen erforderlich.
